Über mich

Wer ich binAnnika Heiniger
Mein Name ist Annika und ich trainiere bei den Winterthur Warriors Cheerleaders, seit ich 10 Jahre alt war. Heute bin ich 22; ich betreibe den Sport also schon seit einer Weile, wobei ich einige Saisons verletzungsbedingt inaktiv war. Das hat mich aber nie davon abgehalten, trotzdem in jedes Training zu kommen. Ich trainiere mein Juniorenteam als Head Coach und unterstütze auch die Coaches der anderen Altersgruppen, wenn sie noch zwei Hände und ein scharfes Auge brauchen.

Wie alles begann

Kim Possible war als Kind meine absolute Lieblingssendung. Auch ich wollte ein Welt-rettender, Salto-springender Cheerleader sein. Per Zufall bin ich über eine Broschüre der Winterthur Warriors Cheerleader gestolpert, und das war’s dann auch schon: Ich hatte den Ort gefunden, an den ich hingehöre, und obwohl ich die Welt bis jetzt noch nicht mit Saltos gerettet habe, werde ich mich hier nicht mehr wegbewegen.

Am 4. November 2013 – der Tag meines 18. Geburtstags – bin ich wie immer ins Juniorentraining, da ich dort gerade als Assistant Coach unterstützte. Beim Betreten der Halle hätte ich ein „Happy Birthday!“ und eine Umarmung erwartet. Anstelle dessen drehte sich der damalige Head Coach zu mir um und sagte: „So, das ist jetzt dein Team, viel Spass!“, und verliess die Halle. Er ist dann fünf Minuten später zurückgekommen um mir zu helfen (sein Sinn für’s Dramatische ist stark ausgeprägt), aber trotzdem war dies der Startschuss für meine Zeit als Head Coach und damit auch für eine lange Phase der persönlichen Entwicklung, die ich bis heute nicht abgeschlossen habe.

Und jetzt ein Blog, wieso denn das?

Wie viele andere auch investiere ich meine komplette Freizeit und mein ganzes Herzblut in diesen Sport. Ich habe die Schweiz und auch das internationale Cheerleading dabei beobachtet, wie es jedes Jahr aufs neue riesige Sprünge macht, und die Routines werden immer spektakulärer. Trotzdem muss ich mich jedes mal mühselig erklären, wenn mich ein neuer Arbeitskollege danach fragt, was ich in meiner Freizeit mache. „Ach was, ich hätte dir das nie gegeben, dass du so mit Puscheln im Röckchen herum hüpfst!“

99% der Leute, die ich kennenlerne, haben noch nie etwas von Cheerleading gehört oder haben falsche Vorstellungen. Das übrige Prozent hat eine Freundin oder Verwandte im Sport und denkt, dass das ganze sehr gefährlich sei. Mit diesem Blog möchte ich durch meine persönlichen Meinungen und Erfahrungen den Sport zu den Leuten bringen, damit Cheerleading in der Schweiz auch weiterhin wachsen kann und wir mehr junge Frauen und Männer dazu animieren können, an dem teilzuhaben was wir so sehr lieben.

In diesem Sinne: Let’s go out and share the passion!

CHEER UP, SCHWIIZ!